Lebensraum
in freier Wildbahn nur in der Wüste Gobi in der Mongolei und China
Lebensmittel
Gras, Kräuter und dünne Zweige von Sträuchern und Bäumen
Lebenslang
20 Jahre, aber manchmal auch 50 Jahre
Gewicht
300 bis 600 Kilo
Zahl der Jungtiere
1 bis 2 Jugendliche
Dauer der Beförderung
12 bis 13 Monate
IUCN-Status
keine
EEP?
keine
Trampeltiere laufen im „Schrittgang“. Das bedeutet, dass sie zuerst ihre Vorder- und Hinterbeine auf der einen Seite ihres Körpers nach vorne setzen und danach die auf der anderen Seite. Viele Tiere mit langen Beinen tun dies, wie zum Beispiel die Giraffe. Die langen Beine des Trampeltiers helfen ihm auch, in der Wüste zu überleben. So ist ihr Körper weiter vom heißen Sand entfernt, und der Wind kann gut darunter hindurchwehen. Außerdem haben sie große, breite Füße, damit sie nicht im losen Wüstensand versinken.
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Das Trampeltier ist im Themenbereich „Aus eigener Kraft“ zu sehen. Hier erfährst du, wie sich Tiere fortbewegen und warum Bewegung – oder auch das Stillstehen – für das Überleben wichtig ist.
Tiere, die schon sehr lange von Menschen gehalten und gezüchtet werden, nennt man „domestiziert“. Manchmal ähneln diese Tiere ihren wilden Artgenossen noch sehr, oft aber auch nicht. Denk nur einmal an Kühe oder Hunde. Beim Kamel ist der Unterschied etwas schwerer zu erkennen. Dennoch haben Biologen herausgefunden, dass es sich um zwei verschiedene Arten handelt. In Zoos sieht man nur das Hauskamel, Camelus bactrianus. Das Wildkamel, Camelus ferus, ist vom Aussterben bedroht und lebt nur noch in der Wüste Gobi in China.