„Fast alle Gibbonarten sind in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht.“
Wirklich entdeckenLebensraum
China und Vietnam, in den Wipfeln der hohen Dschungelbäume
Lebensmittel
hauptsächlich Blätter und Früchte, aber auch Stängel, Blüten, Ameisen, Schnecken, Kleintiere, Eier und junge Vögel
Lebenslang
30 Jahre
Gewicht
5 bis 6 kg
Zahl der Jungtiere
1 Jungtier alle 2 Jahre
Dauer der Beförderung
7,5 Monate
IUCN-Status
ernsthaft gefährdet
EEP?
ja
Obwohl Gibbons sehr gut schwingen können, fallen sie doch hin und wieder herunter. Glücklicherweise sind ihre Knochen wesentlich dicker als unsere. Dadurch brechen sie sich nicht so schnell etwas. Der beste Schutz bei einem Sturz sind jedoch ihre vier „Hände“. Die Füße eines Gibbons haben nämlich auch eine Art Daumen. Wenn ein Gibbon fällt, kann er mit seinen Füßen genauso leicht einen Ast greifen wie mit seinen Händen.
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Den Weißwangen-Schopfgibbon siehst du im Themenbereich „Aus eigener Kraft“. Hier erfährst du, wie sich Tiere fortbewegen und warum Bewegung – oder gerade das Stillhalten – wichtig für das Überleben ist.
Weißwangen-Schopfgibbon ernähren sich fast ausschließlich von Früchten. Auf der Suche nach Nahrung schwingen sie sich mit ihren langen Armen von einem Baum zum anderen. Sie schwingen sich mühelos zu einem Ast, der bis zu zehn Meter weiter entfernt ist. Gibbons haben nicht nur lange Arme, sondern auch lange Finger, die eine Art Haken bilden. Außerdem sind ihre Schultern sehr beweglich. Sie können ihre Arme komplett um sich herumdrehen. So können sie sich schnell, weit und geschickt durch die Bäume schwingen.